Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog
10 Sep

Di 09. September 2014 – Rache ist bekanntlich Süß und kalt serviert. Oder hier, TIEFGEFROREN.

Veröffentlicht von Chaos&Katastrophe  - Kategorien:  #Reisetagebuch

Di 09. September 2014 – Rache ist bekanntlich Süß und kalt serviert. Oder hier, TIEFGEFROREN.

Guten Morgen!

Frisch und fröhlich sind wir heute natürlich aus dem Bett gesprungen. Brian hat noch eins drauf gelegt und Frischhaltefolie über die Kloschüssel gespannt, aber Marie hat in bedächtiger Langsamkeit und Müdigkeit damit nicht zu schocken.
Was wir daraufhin gemacht haben:
In unglaublicher Geschwindigkeit haben wir still und Leise, sämtliche Küchenutensilien verschwinden lassen. Toaster, Wasserkocher und Pfeffermühle fanden einen neuen Platz in einer dunklen Ecke des Hauses. Ebenso der Kaffee. Nämlich im Tiefkühler, direkt neben den Schuhen, die dort wohl noch immer versauern.

Brians Gesicht konnten wie leider nicht sehen, jedoch war sein: „ What the Hell!“ Bestätigung genug.

Der Tag sollte wohl interessant werden.

Was heute anstand?
Lillian kommt wieder zurück und Brian ist mit Kristin und Marie nach Kaitaia gefahren, um sie abzuholen und die Endlos lange Liste an Lebensmitteln zu besorgen, denn inzwischen wurden auch die Dosennudeln knapp.

Tina und Anke blieben zu Hause und waren mal wieder Disteln hacken. Es war kein Hotspot,

eigentlich hielt sich die Masse der Disteln generell in Grenzen, aber bei gefühlten 45° Hangneigung mit teilweise losem Sand wurde es zu einem anstrengenden und langwierigen Unterfangen. Im Prinzip rennt man wie eine Bergziege den Hang auf und ab, in der Hoffnung, noch eine Distel zu finden, damit die ganze Aktion nicht komplett sinnlos war. Das Joggen kann man sich dann sparen.
Zu guter Letzt viel auch noch das Wasser aus, wie bereits mehrfach zuvor.
Die Krönung war jedoch die Rückkehr von Marie und Kristin. Brians Rache für den fehlenden Kaffee war nämlich sein Fahrstil. Leichenblass kamen die Mädchen zurück, ihnen war Speiübel und Brian grinste nur. Seinen Kaffee hat er trotzdem nicht bekommen. SO einfach geben wir schließlich nicht auf.

Das Abendessen verlief heute auch ganz anders. Brunchen war angesagt. Also viele viele kleine Cracker mit Käse, Majonäse, Ketschup, Senf und irgendwas Leberwurstähnliches. Außerdem haben wir versucht Ofenkartoffeln im Kamin zu machen, die aber ehr wie Holzkohle aussahen. Die Würstchen hingegen, schmeckten ganz wunderbar.
Nur die tote Maus, die Brian aus dem Tiefkühler gefischt hat, war etwas verstörend. Besonders als er sie Kristin vor die Nase gehalten hat, der ohnehin noch schlecht war. Die Schreie gingen durch Mark und Bein. Die Maus landete schlussendlich im Feuer… naja die Kartoffeln waren ja eh hin.

Kurzzusammenfassung:

Es war ein lustiger und geselliger Abend!

LG

Tina & Marie

Kommentiere diesen Post

Über das Blog

Reisetagebuch Neuseeland