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03 Sep

Mi 03. September 2014 – Abenteuer Quad

Veröffentlicht von Chaos&Katastrophe  - Kategorien:  #Reisetagebuch

Mi 03. September 2014 – Abenteuer Quad

QUAD FAHREN! Endlich mal wieder. Heute sogar mit einer besonderen Herausforderung: der Anhänger. Ziemlich tricky wenn man es nie gelernt hat. Vorwärts war ja überhaupt kein Problem. Als es um das rückwärtsfahren ging sind Tina und Marie erstmal in eine riesige Debatte über das Fahrverhalten über Anhänger gefallen. Schlussendlich hat es mehr oder weniger funktioniert, auch wenn es ein wenig länger gedauert hat. Wir sind stolz auf uns. Wo wir mit dem Quad hinwollten? Irgendwo auf dieser riesigen Farm ist ein Stück Zaun in den Fluss gestürzt, welches repariert werden musste. Gemeinsam mit Traktor, Quad, Anhänger, 5 Personen und 2 Hunden rammten wir Pfosten für Pfosten neu in den Boden. Außerdem haben wir mal wieder gelernt, was wir alles nicht können, nämlich mit einem Hammer überdimensionale Metalltackerklammern in die Holzpfosten zu hauen. Unpräzise und wahrscheinlich mit zu wenig Kraft sind uns die Teile eher wieder rausgeflogen, als dass sie stecken geblieben sind. Ab und zu hab es aber ein kleines Erfolgserlebnis. Sieht zwar nicht schön, ist aber selten.
Nachmittags war es wieder sehr ruhig. Während Brian Kristin den Backcountry gezeigt hat, sollten die anderen drei Rasen mähen. Letztendlich hat Tina den Rasen gemäht, während der Rest eingeschlafen ist. Als Kristin und Brian wiederkamen, hatten sie ein kleines Souvenir mitgebracht: 2 angebissene und tote Oppossums – von den Hunden gejagt und getötet. Es gibt doch nichts schöneres als das Knacken von Knochen zu hören, wenn man draußen den Sternenhimmel beobachten möchte.
Abends haben wir mal wieder frei nach Schnauze gekocht. Das heißt schmeiße einfach alles was noch so da ist in die Pfanne und brate es an. Währenddessen schiebe gefrorene und gewürzte Hähnchenschenkel für 1h in den Backofen.
Da Anke und Marie immer noch ein Hahn töten wollen (also volles Programm mit Kopf abhakcen, rupfen und Gedärme ausnehmen), ging es später am Abend auf Jagd. Bewaffnet mit Taschenlampe und einem überdimensionalen Hacken (mit dem man Kopf oder Beine des Tieres packt um es zu einem ziehen zu können) wurden die Bäume durchsucht. Da die Hühner ja auf den Bäumen schlafen, konnte man bequem von unten die Beine des Hahns mit dem Haken packen und runterziehen. Der andere sollte möglichst versuchen, das Tier dann zu packen und festzuhalten, damit es nicht wieder entkommt. Der erste Versuch ging leider schief, da der Hahn schneller war als wir. Doch beim zweiten Versuch ging alles gut. Mit großen Gemecker sperrten wir den Hahn in das Gehege der Henne, damit wir ihn fett füttern können, damit es bald frisches Geflügel gibt.

Kurzzusammenfassung: Wir sind echt gut in spontan irgendein Essen herzaubern. Glaubt uns das ruhig!

LG
Tina & Marie

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